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Schloss Unterdießen
Schloss in Deutschland
Das Schloss Unterdießen liegt in der oberbayerischen Gemeinde Unterdießen im Landkreis Landsberg am Lech. Es wurde im 16. Jahrhundert auf einem Altmöränenzug errichtet und zählt als Baudenkmal unter der Aktennummer D-1-81-143-6. Zudem sind untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des Schlosses als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-8030-0035 verzeichnet. Das Schloss wurde von den Herren von Dießen erbaut und 1526 zerstört, doch es wurde wieder aufgebaut. Im 17. Jahrhundert erwarb es Johann Freiherr von Thurn und Taxis. Nach einem Brand im Jahr 1589 baute die Familie Freyberger das Schloss in seiner heutigen Form neu. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es 1618/48 zerstört und ab 1664 wiederhergestellt. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts wird es in sanierungsbedürftigem Zustand an einen Augsburger verkauft und grundlegend saniert. Die Anlage liegt am Schlossberg 18 und ist ein Satteldachbau mit vier Ecktürmen. Auf den weitläufigen Außenanlagen wurde eine Biogärtnerei eingerichtet. Seit 2010 wird die Sanierung der Neben- und Wirtschaftsgebäude fortgeführt, die bis Sommer 2012 andauerte. Die historische Bausubstanz wird dabei bewahrt. Die Umgebung umschließt das Schloss und bietet einen Blick auf die Landschaft der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Unterdießen
- Adresse
- Schloßberg 18
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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