Unterdiessen

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Landkreis Landsberg am LechBezirk Landkreis Landsberg am Lech

Unterdiessen

Gemeinde in Deutschland

Unterdießen liegt im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal. Die Gemeinde besteht aus drei Teilen, von denen zwei als Pfarrdörfer und einer als Kirchdorf bezeichnet werden. Sie befindet sich westlich des Lechs auf einer Schotterterrasse und wird östlich von einem Altmoränenzug begrenzt. Durch den Ort fließt der Wiesbach, und die Bundesstraße 17 verläuft östlich der Gemeinde. Der Ort liegt an der römischen Via Claudia, die heute als Radfernweg Via Claudia Augusta bekannt ist. Die Geschichte von Unterdießen reicht bis in die Römerzeit zurück, als die Via Claudia durch das Dorf führte. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1126, und der Name stammt von den Herren von Diezzen. Die Familie gab dem Ort seinen Namen, der sich auf einen tosenden Bach bezieht. 1925 wurde die Gemeinde Dornstetten eingegliedert, und die Bevölkerung stieg zwischen 1988 und 2019 deutlich an. Unterdießen ist geprägt von seinen drei Kirchen, die jeweils den drei Ortsteilen zugehören, sowie von alten Profanbauten wie der Alten Mühle und dem Schulhaus. Das Schloss Unterdießen wurde im späten Mittelalter errichtet, und das Malura-Museum in Oberdießen zeigt Werke des Malers Oswald Malura. Die Gemeinde hat eine Partnerschaft mit Dimaro in Italien und Orgerus in Frankreich. Der Bahnhof liegt an der Fuchstalbahn, doch keine Züge halten dort.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Landsberg am Lech
Seehöhe
635 m
Quellen:Unterdießen (CC0-1.0)

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