Viktring

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KärntenBezirk Kärnten

Viktring

Siedlung in Österreich

Viktring ist ein Stadtteil im Süden von Klagenfurt am Wörthersee, am Fuß des Goritschnigkogels und am Eingang zum Keutschacher Tal gelegen. Die Glanfurt bildet im Norden die Grenze zu anderen Klagenfurter Bezirken, während der Bezirk an Gemeinden wie Maria Wörth und Keutschach am See angrenzt. Die Landschaft wird von sanften Hügeln und dem nahen Wörthersee geprägt, was den Ort zu einer beliebten Wohngegend macht. Historisch bedeutend ist Viktring durch das ehemalige Zisterzienserkloster Stift Viktring, das 1142 gegründet wurde und bis zu seiner Aufhebung 1786 ein religiöses und kulturelles Zentrum war. Die Ortschaft selbst wurde bereits 982 erstmals urkundlich erwähnt, wobei der Name auf einen keltischen Landstrich hinweist. Ein prägendes Ereignis war die Kärntner Volksabstimmung 1920, bei der 82,3 % der Viktringer für den Verbleib bei Österreich stimmten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort zum Schauplatz des „Viktringer Feldes“, wo Tausende Flüchtlinge vorübergehend untergebracht waren. Vor Ort lädt die Umgebung zu Spaziergängen ein, etwa auf dem Straschitzer Plateau mit Blick über die Ebene oder entlang der Glanfurt. Das ehemalige Stift dient heute als musisches Gymnasium und bietet einen Rahmen für künstlerische Veranstaltungen. Die historische Grenzgeschichte wird durch Burgfriedbereitungen seit dem 16. Jahrhundert dokumentiert, bei denen Streitfälle zwischen Grundherrschaften und der Stadt Klagenfurt geklärt wurden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Bezirk von Klagenfurt
Ort
Klagenfurt am Wörthersee

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