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Niederlauterstein

Ort in Deutschland

Niederlauterstein ist ein Ortsteil der Stadt Marienberg im Erzgebirgskreis, Sachsen. Die Streusiedlung liegt etwa 3,5 Kilometer nordöstlich von Marienberg, vom linken Ufer der Schwarzen Pockau ausgestreckt. Der Ort erstreckt sich westwärts den Hang hinauf und umfasst den Felssporn der Burg Lauterstein, eine Burgruine seit dem Dreißigjährigen Krieg. Östlich verläuft die Staatsstraße 224, und über die Kreisstraße 8131 besteht Verbindung zu Lauterbach und Rittersberg. Der Ort entstand im Zusammenhang mit der Burg Lauterstein, die die Handelsstraße von Leipzig nach Prag schützte. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1304, und 1434 wurde die Herrschaft von Kaspar von Berbisdorf erworben. 1701 wurde der Ort nach dem Verkauf der Vorwerke offiziell als Nieder Lauterstein benannt. 1893 wurde eine Pappenfabrik auf dem Gelände der ehemaligen Schlossmühle eingerichtet, und 1921 wurde der Gutsbezirk dorthin umgegliedert. 1996 wurde Niederlauterstein in Marienberg eingemeindet. Niederlauterstein bietet Räume wie die Burg Lauterstein, eine Burgruine, und die Schwarzen Pockau als Fluss mit Ausblicken. Die Ortslage umfasst Hangterrassen und Felssporn. Die Umgebung umfasst die Wüstung Schwedengraben, die im 12. Jahrhundert existierte, sowie die Talstruktur der Schwarzen Pockau. Die Verbindungen zu Lauterbach und Rittersberg ermöglichen Wanderungen und Erkundungen in der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil
Ort
Marienberg
Seehöhe
556 m

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