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Burg Lauterstein (Marienberg)
Burgruine in Deutschland
Die Burg Lauterstein, auch Burgruine Niederlauterstein, ist eine mittelalterliche Höhenburg in Niederlauterstein, einem Ortsteil von Marienberg im Erzgebirgskreis in Sachsen. Sie steht auf einem Gneisfelsen am südöstlichen Ortsausgang von Niederlauterstein, über dem linken Ufer der Schwarzen Pockau, in der Nähe von Zöblitz. Die Ruine entstand im 12. Jahrhundert und wurde bis ins 17. Jahrhundert genutzt. Die Burg war ein wichtiger Schutzpunkt für die Handels- und Passstraße zwischen Leipzig und Prag. Sie wurde 1323 an die Herren von Altenburg und Leisnig verliehen und 1434 von Kaspar von Berbisdorf erworben. 1559 gelangte sie in den Besitz des Kurfürsten August von Sachsen, der hier ein Amt einrichtete. 1639 brannte die Burg durch schwedische Reiter nieder und blieb seitdem eine Ruine. 1968 wurde das Areal als Bodendenkmal eingetragen. Die Anlage war ursprünglich eine Höhenburg mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern. Sie umfasste einen Rundturmschacht von 9 Metern Durchmesser und einen quadratischen Turm von 6 × 6 Metern. Nach der Zerstörung 1639 veränderte sich die Struktur der Anlage. Auf der Westseite wurde ein Abschnittsgraben durch einen Hof eingeebnet. Die Ruinen sind Teil der historischen Landschaft und umgeben von der Schwarzen Pockau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Marienberg
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