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Donaunixenbrunnen
Zierbrunnen im Palais Ferstel im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt
Der Donaunixenbrunnen steht im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt, genauer im sechseckigen Basarhof der Einkaufspassage im Palais Ferstel. Er liegt zwischen der Freyung und der Herrengasse und hat eine Gesamthöhe von 19 Wiener Fuß (6 Meter) mit einem Beckendurchmesser von 10 Fuß (3,2 Meter). Das Marmorbecken wurde von Anton Wasserburger geschaffen, während die Bronzeteile von Anton Dominik Ritter von Fernkorns und Heinrich von Ferstel gestaltet wurden. Der Brunnen wurde 1861 im Oktober enthüllt und kostete 25.000 Gulden. Er besteht aus Adneter Marmor und Bronze, wobei die Säule, die drei Figuren und die Donaunixe aus 75 Wiener Zentnern (4200 Kilogramm) Bronze gefertigt sind. Drei Nixen tanzen im Wasserbecken und umschlingen die Säule, während über ihnen Wasserspeiervögel und ein kleineres Wasserbecken den Aufbau vervollständigen. Oben stehen drei Figuren: ein Kaufherr, ein Schiffbauer und ein Fischer. Der Brunnen umfasst eine Säule mit der Figur des Donauweibchens, das einen Fisch hält und mit wallendem Haar und halb erhobener Hand dargestellt ist. Die Nixen reichen sich die Hände und tanzen um die Säule, während das Rankwerk und die Wasservögel das Wasserbecken stützen. Die Anordnung der Figuren und die Form des Marmorbeckens spiegeln die künstlerische Arbeit von mehreren Handwerkern wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Wien
- Erbaut
- 1861
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