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St. Augustin
Kirchengebäude in Coburg
St. Augustin ist die römisch-katholische Stadtpfarrkirche von Coburg und steht am Fuß des Festungsberges. Die Kirche wurde im neugotischen Stil zwischen 1855 und 1860 errichtet. Sie war ursprünglich als Gemeindekirche für rund 600 Katholiken geplant und wurde im Jahr 1860 geweiht. Die Baukosten beliefen sich auf 83.791 Gulden, wobei Prinz August und seine Familie 34.500 Gulden stifteten. Die Kirche besitzt eine Dachreiter, eine Freitreppe und eine Krypta, die 1885 erweitert wurde. 2014 bis 2016 fand eine Generalsanierung mit 5,3 Millionen Euro Baukosten statt. Dabei wurden unter anderem ein Ersatzanbau mit einer Werktagskapelle und die Figuren von Heinrich Söller unter die Empore versetzt. Die Kirche ist zudem die Mutterkirche des Dekanats Coburg. Im Inneren der Kirche befindet sich die Koháry-Gruft, die die katholische Linie des Coburger Herzogshauses beinhaltet. In der Krypta ruhen 14 Mitglieder des Hauses, darunter Prinz August und seine Familie sowie weitere Fürsten und ihre Angehörigen. Die Orgel wurde 1860 von Augustin Bittner gebaut und 2007 durch Johannes Rohlf neu aufgebaut. Die Kirche ist zudem mit einer Vielzahl von sakralen Kunstwerken und Altären ausgestattet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Coburg
- Adresse
- Festungsstraße 1
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Georg Konrad Rothbart
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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