📷 Bild: Wikimedia Commons
Augustinerinnenkloster Höchst (Odenwald)
Kloster im Odenwald, seit 2004 Jugendbildungsstätte
Das Augustinerinnenkloster Höchst liegt am nördlichen Rand der Kernstadt von Höchst im Odenwald, südlich des Schorschberges und oberhalb des Hetschbachs. Die dreiflügelige Anlage umfasst etwa 75 mal 55 Meter, wobei die gesamte Klosteranlage mit Grünanlagen etwa 200 mal 150 Meter groß ist. Der Ortsteil Hetschbach war bis ins 19. Jahrhundert von der Flussläufe durchflossen. Ein Besucherparkplatz befindet sich in der Frankfurter Straße. Das Kloster wurde 1177 von Fulda gegründet und bis 1568 von den Augustinerinnen geführt. 1511 wurden die Benediktinerinnen eingezogen, die es bis 1567 weiterführten. Die Anlage wurde nach der Reformation als evangelischer Klosterfonds weitergeführt und 1962 von dem Jugendzentrum belegt. Seit 2004 dient das Gebäude als Jugendbildungsstätte. Die ehemalige Klosterkirche beherbergt Grabplatten aus dem 14. Jahrhundert sowie Altäre aus der Zeit der Augustinerinnen und Benediktinerinnen. Im Klosterhof steht die Sandsteinskulptur des „Höchster Klosterlöwen“, eine um 1200 gefertigte Figur. Die Anlage umfasst einen Hof, mehrere Gebäude und einen Kirchhof. Die umliegende Landschaft umfasst den Schorschberg, den Hetschbach und die Ortschaften wie Breitenbrunn und Annelsbach. Die historische Ausstattung und die Lage im Odenwald bieten einen Eindruck von der ehemaligen Bedeutung des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Höchst im Odenwald
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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