Martinsbrunnen

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Martinsbrunnen

Das Bonner Münster ist die katholische Hauptkirche in Bonn-Zentrum und ein Wahrzeichen der Stadt. Es wurde ursprünglich als romanische Stiftskirche St. Cassius und Florentius im 11. Jahrhundert errichtet. Nach dem Abriss der benachbarten Pfarrkirche St. Martin im Jahr 1812 kam das Münster in den Besitz der Pfarre St. Martin. Seit 1956 trägt es den Titel Basilica minor. Die Kirche wurde von 2017 bis 2023 generalsaniert. Das Münster hat eine reiche Vorgeschichte. Schon in der Römerzeit gab es eine Kultstätte an der Stelle, an der die Kirche später errichtet wurde. Spätestens im 7. Jahrhundert siedelten sich Kleriker an, und ab dem Ende des 8. Jahrhunderts entstand die Stiftskirche St. Cassius und Florentius. Die Kirche war im Mittelalter auch als Grabstätte der Märtyrer Cassius und Florentius bekannt. Die Architektur des Münsters kombiniert romanische und gotische Elemente. Im Inneren des Münsters sind barocke Stilelemente überwiegend. Zu den sehenswerten Bereichen zählen die Krypta, die Gruft mit Reliquien der Märtyrer Cassius, Florentius und Malusius sowie die Grabstätten von vier Erzbischöfen. Der Kreuzgang ist ein weiterer sehenswerter Raum. Außen sind Bronzereliefs mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Martin sowie Reste einer antiken Architektur zu finden. Der Martinsplatz im Osten des Münsters zeigt den Grundriss der alten Tauf- und Pfarrkirche St. Martin.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Zierbrunnen
Ort
Bonn-Zentrum
Erbaut
1902

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