Kollegiatstift St. Cassius, Bonn

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Kollegiatstift St. Cassius, Bonn

ehemaliges Kloster in Bonn, Deutschland

Das Cassius-Stift war ein kirchliches und weltliches Institut in Bonn, das ab dem 7. Jahrhundert bestand und 1802 aufgelöst wurde. Sein wichtigstes Gebäude war die Stiftskirche „St. Cassius und Florentius“, die heute als Bonner Münster bekannt ist. Die Kirche stand auf Fundamenten aus antiken Spolien und war bis ins 11. Jahrhundert ein Grabort für Märtyrer wie Cassius und Florentius. Das Stift war ein zentrales kirchliches Zentrum und hatte eine bedeutende Rolle in der Region. Die Stiftskirche war nicht die Pfarrkirche, sondern ein Pilgerort. Im Mittelalter war der Propst, der Leiter des Stiftes, oft ein Adeliger und hatte große Einflussmöglichkeiten. Das Cassius-Stift war das wichtigste Stift des Kölner Erzbistums und der Propst war oft der zweitmächtigste Mann nach dem Erzbischof. Im Stift lebten verschiedene Räume wie der Kapitelsaal, der Kreuzgang und Wohnungen der Stiftsherren. Die Helenenkapelle, eine der Wohnungen, ist heute noch erhalten. Die Stiftsarchive wurden im 16. Jahrhundert zerstört, doch einige Dokumente wurden durch Johann Helman überliefert. Die Stiftsgeschichte ist durch historische Quellen wie das Kopialbuch und Urkunden nachvollziehbar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Bonn
Baustil
Gotische Architektur

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