Brieselang

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Brieselang

Gemeinde im Landkreis Havelland, Brandenburg

Brieselang ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Havelland, Brandenburg. Sie liegt 17 Kilometer westlich von Berlin-Spandau am Schnittpunkt der Berliner Autobahnring, des Havelkanals und der Bahnlinie Berlin-Hamburg. Die Gemeinde ist im Berliner Urstromtal gelegen und hat eine Ausdehnung von etwa 30 Kilometern bis zum Zentrum Berlins. Die Ortsteile Bredow und Zeestow befinden sich an den Hängen der Nauener Platte. Der Nymphensee liegt südlich der Gemeinde. Die Gemeinde Brieselang hat eine historische Bedeutung, die sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen lässt. Im Jahr 1315 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Die Eröffnung des Haltepunktes an der Bahnstrecke Berlin–Hamburg 1920 war ein wichtiger Meilenstein für die Besiedlung. Die Gemeinde entstand 1925 als selbstständige Landgemeinde und wurde 2003 durch die Einbindung der Ortsteile Bredow und Zeestow zur Großgemeinde. Die Bevölkerungsentwicklung wird seit 1991 dokumentiert. In Brieselang gibt es mehrere sehenswerte Orte und Gebäude. Die Evangelische Kirche wurde 1931 errichtet, die Katholische Kirche St. Marien 1970. Die Dorfkirche Bredow wurde 1862 geweiht, und die Dorfkirche Zeestow wurde 1850 errichtet. Auf dem Waldfriedhof befindet sich eine Gedenkstätte für Kinder von Zwangsarbeitern. Zudem gibt es das Hans-Klakow-Museum, das Bildhauerwerkstatt Atelier Wolle und das Kleine Theater Brieselang. Die Gemeinde verfügt über drei Schulen, darunter die Robinson-Grundschule und die Hans-Klakow-Oberschule.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Havelland
Seehöhe
30 m

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