Olympisches Dorf

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Olympisches Dorf

ehemaliges Olympisches Dorf in Elstal, Wustermark, Landkreis Havelland, Brandenburg

Das Olympische Dorf liegt im Elstal, 18 Kilometer westlich des Berliner Olympiastadions. Es war Teil der Olympischen Sommerspiele 1936 und wurde von den Gebrüdern Werner und Walter March geplant. Die Anlage umfasste 136 eingeschossige und fünf zweigeschossige Wohnbauten sowie weitere Gebäude wie ein Speisehaus, eine Sporthalle und ein Krankenhaus. Die Unterkünfte für männliche Athleten standen neben dem Truppenübungsplatz Döberitz und dienten später der NS-Aufrüstung. Das Dorf bot den Sportlern Unterkunft, Verpflegung und Trainingsmöglichkeiten. Es war umzäunt und von der Gestapo bewacht, wobei Frauen den Zutritt verweigert wurde. Im Hindenburghaus fanden Unterhaltungsveranstaltungen statt, darunter Filmvorstellungen und Kabarett. Die Anlage war auch für die ärztliche Versorgung der Athleten zuständig. Nach den Spielen wurde das Gelände von der Wehrmacht genutzt, später von der sowjetischen Armee und später als Denkmal geschützt. Heute sind noch Gebäude wie das Haus der Nationen und die Turnhalle erhalten. Das Gelände steht unter Denkmalschutz und ist mit Führung und Eintrittskarten besichtbar. Die DKB-Stiftung kümmerte sich bis 2016 um die Erhaltung, während die Nürnberger terraplan Immobilien- und Treuhandgesellschaft mbH den Bereich für exklusives Wohnen entwickelt. Die Bauarbeiten dauern weiter an.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Olympisches Dorf
Ort
Wustermark
Denkmalstatus
Baudenkmal in Brandenburg

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