Burg Guteneck
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Guteneck war eine mittelalterliche Spornburg im Ortsteil Guteneck von Johanniskirchen im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Heute sind nur noch Reste als Bodendenkmal erhalten, darunter ein Burgstall mit Gräben und Wällen von etwa 200 mal 100 Metern. Die ehemalige Anlage liegt auf einem Geländesporn und ist als archäologisches Zeugnis registriert. Die Burg wechselte mehrfach die Besitzer, darunter die Grafen Ortenburg, die Reinholde von Pörndorf und die Familie Zaunrieder. Später gelangte sie an die Offenheimer und schließlich an Hilpolt von Neuhaus, der 1608 die Gerichtsbarkeit erhielt. 1802 übernahm die Familie Arco-Valley die Güter, bevor sie verfielen und abgetragen wurden. Heute ist vor allem die ehemalige Schlosskirche Mariae Himmelfahrt sehenswert, die um 1470 erbaut wurde. In ihr befindet sich ein spätgotischer Hochaltar mit einer Sandstein-Predellagruppe, die die Vermählung Jesu mit der heiligen Katharina darstellt. Der Burgstall selbst bietet Einblicke in die mittelalterliche Wehranlage.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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