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Synagoge an der Reichenbachstraße München

Synagoge in München

Die Synagoge an der Reichenbachstraße in München steht im Hinterhof der Reichenbachstraße 27 in der Isarvorstadt. Sie wurde 1931 im Bauhaus-Stil von Gustav Meyerstein erbaut und ist die einzige erhaltene Münchener Synagoge aus der Vorkriegszeit. Das dreischiffige Gebäude aus Stahlbeton hat eine Länge von 27 Metern, eine Breite von 14 Metern und eine Höhe von 8 Metern. Es war bis 2006 die Hauptsynagoge der jüdischen Gemeinde und wurde 2025 nach umfassender Restaurierung wiedereröffnet. Die Synagoge ist ein architektonisches Highlight mit einer einzigartigen Farbgestaltung und einem Lichtkonzept, das durch milchfarbiges Glasdach, Kunstglasfenster und weiße Leuchten bestimmt wird. Die Restaurierung, die 14 Millionen Euro kostete, folgte den originalen Plänen Meyersteins und brachte die farbigen Fenster sowie die Wandfarben zurück. Die Wiedereröffnung am 15. September 2025 wurde von prominenten Gästen und Vertretern der jüdischen Gemeinde begangen. Im Inneren der Synagoge gibt es einen Toraschrein mit einem Vorhang aus Stoff der Bauhaus-Künstlerin Gunta Stölzl, eine Frauen-Empore und ein Foyer mit pompejanischem Rot. Die Räume sind für Gottesdienste, Kulturveranstaltungen und Besichtigungen zugänglich. Die Synagoge steht unter Denkmalschutz und ist ein bedeutendes Zeugnis der jüdischen Geschichte in München.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Synagoge
Ort
München
Adresse
Reichenbachstraße 27
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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