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Stadtschloss Herrieden
ehem. Schloss, erbaut vor 1122, nach Schleifung 1316 neu errichtet 1340/44, abgebrannt 1490 und wiederaufgebaut 1508–10, bauliche Veränderungen 1686 und 1717
Die Burg Herrieden, auch Schloss Herrieden genannt, ist eine Ruine einer Stadtburg im Zentrum von Herrieden, einem Ort im Landkreis Ansbach in Bayern. Sie liegt am nordöstlichen Rand der Altstadt und war Teil der Stadtmauer. Die Anlage wurde erstmals 1122 erwähnt und war bis ins 16. Jahrhundert Sitz der Vögte des Bistums Eichstätt. Im 14. Jahrhundert stand sie im Konflikt um die Thronfolge, wobei sie Friedrich dem Schönen folgte. 1316 wurde der Ort nach einer Belagerung von König Ludwig IV. geplündert. Die Burg wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt 1877/78, als das Hauptgebäude brannte und anschließend wiederhergestellt wurde. Die Burg ist ein Teil der Stadtmauer und wird durch einen Graben abgesichert. Sie umfasst Stützmauern, eine Bogenbrücke und das Hauptgebäude mit einem Kreuzgratgewölbe. Im Erdgeschoss gibt es Zeugnisse der ehemaligen Brauerei, darunter ein Gerstenweiche. An der Fassade sind Wappenreliefs aus verschiedenen Jahrhunderten zu sehen, darunter eines aus dem Jahr 1508, das den Bischof Gabriel von Eyb ehrt. Im Torturm befindet sich ein Sandsteinrelief mit dem heiligen Deocar und Wappen des Bistums Eichstätt. Die Anlage ist heute ein Teil der städtischen Befestigungsanlagen.
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- Art
- Burg
- Ort
- Herrieden
- Adresse
- Vogteiplatz 8,Vogteiplatz 10
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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