Mariä Heimsuchung

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Mariä Heimsuchung

Kirchengebäude in Rauenzell, ehemalige Wallfahrtskirche St. Salvator

Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung liegt in Rauenzell, einem Ortsteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach. Sie steht auf einer leichten Erhebung südlich des Ortes an der Staatsstraße 2249. Die Kirche war ursprünglich eine Filiale von Burgoberbach und wurde 1452 zur eigenen Pfarrei erhoben. Im 18. Jahrhundert erhielt der Kirchturm seine heutige Form, und 1839/44 wurden drei Altäre von Franz Herterich geschaffen. 2007 wurde der Holzfußboden durch einen Steinfußboden ersetzt. Die Kirche ist west-östlich ausgerichtet mit einem flachgedeckten Langhaus und einem Chor im Osten. Der Turm steht im Westen und hat eine vierseitige Pyramidenform. Im Kirchturm hängt ein vierstimmiges Glockengeläut aus historischen und zeitgenössischen Glocken. Die Ausstattung umfasst Altäre mit Gemälden von Johann Andreas Engelhart und Holzfiguren der Diözesanheiligen. Die Hängekanzel zeigt ein Bild des Erlösers und das apokalyptische Lamm. Die Kirche steht im ummauerten Friedhof mit der Friedhofskapelle St. Johann. Die Kapelle wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1627 erneuert. 1891/92 wurde eine Lourdesgrotte eingebaut, die 1950 durch einen Vorbau wieder zur Kapelle umgestaltet wurde. Die ehemalige Wallfahrtskirche St. Salvator wurde 1493 geweiht und 1808 abgebrochen. Die Pfarrei trägt den katholischen Kindergarten St. Salvator und einen Zweigverein des KDFB.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Pfarrkirche, Archäologische Stätte
Ort
Herrieden
Adresse
Zum Steinbachwald 21
Architekt
Matthias Seybold
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Mariä Heimsuchung (CC0-1.0)

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