Donaustadtbrücke

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SehenswürdigkeitWien

Donaustadtbrücke

Die Donaustadtbrücke verbindet seit 2010 als U-Bahn-Brücke die Wiener Gemeindebezirke Leopoldstadt und Donaustadt über Donau und Neue Donau. Sie liegt stromaufwärts der vielbefahrenen Praterbrücke, nahe dem Ernst-Happel-Stadion und dem Knoten Kaisermühlen der Südosttangente. Ursprünglich wurde sie 1997 als Straßenbrücke eröffnet, bevor sie 2006 für den Autoverkehr gesperrt und für die U-Bahn umgebaut wurde. Die Brücke besteht aus zwei Abschnitten: Ein Stahlpylon mit wappenförmiger Kopfausbildung und einer Höhe von 85 Metern überspannt die Donau als Schrägseilbrücke, während eine Balkenbrücke die Donauinsel und die Neue Donau überquert. Die Konstruktion geht auf den Bauingenieur Alfred Pauser sowie die Architekten Wilhelm Holzbauer und Heinz Marschalek zurück. Nach dem Umbau dient sie nun als Teil der U2-Trasse, die in Hochlage über rund sechs Kilometer fortgeführt wird. Südlich der Brücke liegt die U-Bahn-Station Donaumarina, nördlich die Station Donaustadtbrücke. Die einstigen Autobusspuren wurden durch die U-Bahn ersetzt, während Geh- und Radwege weiterhin auf der benachbarten Praterbrücke fehlen. Die Brücke markiert damit den Übergang von einer früheren Straßenverbindung zu einem modernen U-Bahn-Knotenpunkt in Wien.

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