Haller Mauern

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Haller Mauern

Die Haller Mauern sind ein Gebirgszug der Nördlichen Kalkalpen, der sich über die nördliche Steiermark und das südliche Oberösterreich erstreckt. Ihr höchster Gipfel, der Große Pyhrgas, erreicht 2244 Meter. Als Teil der Ennstaler Alpen bilden sie deren nordwestlichen Abschluss und bestehen hauptsächlich aus verkarstetem Dachsteinkalk. Die Hochlagen sind naturnah und beherbergen geschützte Lebensräume für Tiere und Pflanzen, während Almwirtschaften in den Bergweiden betrieben werden. Der Name leitet sich vom Ort Hall bei Admont ab, wo einst Salz gewonnen wurde. Das Gebirge erstreckt sich über 28 Kilometer zwischen Pyhrnpass und Altenmarkt sowie 18 Kilometer von Nord nach Süd und umfasst etwa 288 Quadratkilometer. Es ist durch ein dichtes Netz an Wanderwegen und Schutzhütten für den Tourismus erschlossen. Im Norden führt die Hengstpassstraße vorbei, im Süden die Gesäuse Straße, während die Pyhrn Autobahn und die Pyhrnbahn den Zugang erleichtern. Zahlreiche Gipfel wie Scheiblingstein, Kreuzmauer und Hexenturm prägen den Hauptkamm, der im Osten sanft abfällt. Vor Ort bietet das Gebirge steile Wandabstürze im Süden und tiefe Kare im Norden. Die Gewässer entwässern teils in die Teichl, teils in die Enns, wobei die Bäche naturbelassen sind. Tektonisch wird das Gebiet von Störungen wie der SEMP-Störung durchzogen, die regelmäßig Erdbeben auslösen. Die Landschaft ist geprägt von Kalk- und Dolomitgestein, das aus der Trias stammt und von historischen Salzlagerstätten durchzogen ist.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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