Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2

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Salzburg

Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2

Die Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun 2 ereignete sich in einem Tunnel der Standseilbahn im Bundesland Salzburg. Die Bahn verbindet die Talstation in Kaprun mit der Bergstation am Kitzsteinhorn auf etwa 2.000 Metern Höhe. Der Unfallort liegt in den Hohen Tauern, einem Gebirgszug der Zentralalpen. Der Brand brach am 11. November 2000 aus, als ein Zug der Gletscherbahn in einem Tunnel bergauf fuhr. Dabei starben 155 Menschen, was zur größten Katastrophe Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg wurde. Nur zwölf Personen überlebten, indem sie sich durch eingeschlagene Scheiben im hinteren Zugteil retten konnten. Ursache war ein technischer Defekt: Ein Heizlüfter in der nicht besetzten Führerstand erwärmte Hydraulikleitungen, die unter hohem Druck standen und brennbare Flüssigkeit freisetzten. Der Brand verbreitete sich explosionsartig, während giftige Rauchgase durch den Kamineffekt im Tunnel nach oben gezogen wurden. Vor Ort prägt heute ein stillgelegter Stollen den ehemaligen Unfallort, der als Notausstieg diente. Er liegt jedoch so weit entfernt, dass ihn die meisten Opfer nicht erreichen konnten. Der Tunnelabschnitt selbst ist nicht mehr zugänglich, da er nach dem Unglück gesichert und verschlossen wurde. Die Umgebung des Kitzsteinhorns bleibt ein beliebtes Skigebiet, während die Erinnerung an die Katastrophe durch Gedenkstätten wachgehalten wird.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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