📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Reisensburg
Schloss an der Donau bei Günzburg
Das Schloss Reisensburg liegt an der Donau bei Günzburg und war ursprünglich eine Burg, die im 6. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde. Es war der Sitz der Luitpoldinger Herzogsfamilie und später ein Besitz der Universität Ulm, die es 1997 in ihr Körperschaftsvermögen einbezog. Die Burg stand auf einem sichtbaren Hügel und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert und übergeben. Die Burg war im 10. Jahrhundert im Besitz von Berthold von Reisensburg, der aus Bayern verbannt wurde. Im 16. Jahrhundert wurde sie zu einem Schloss umgebaut und 1632 von schwedischen Landsknechten zerstört. Nach dem Wiederaufbau fiel sie 1763 an die Freiherren von Eyb, bis sie 1851 verlassen wurde. 1920 wurde sie aufgrund politischer Unruhen versteigert, und 1966 erwarb ein internationales Institut das Anwesen. Das Schloss bietet heute Räume für Tagungen und Wissenschaftsklausuren. Die historischen Räume und die Lage an der Donau ermöglichen Ausblicke auf das Flussufer. Die Umgebung umfasst den Donauuferstreifen und historische Bauten, die auf die lange Siedlungsgeschichte der Region hinweisen. Die Anlage ist Teil der Universität Ulms und dient als Tagungsstätte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Günzburg
- Adresse
- Bgm.-Johann-Müller-Straße 1
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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