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Lülsfeld
Gemeinde im Landkreis Schweinfurt in Deutschland
Lülsfeld liegt im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt, im Raum Main-Rhön zwischen Steigerwald und Main. Die Gemeinde gehört naturräumlich zum Steigerwaldvorland von Neuses und ist geprägt von hügeligem Gelände und schmalen Flusstälern. Der Ort ist nach dem Lülsbach benannt, der hier entspringt und den Namen des Ortes gab. Die Gemarkung wird von mehreren Bächen durchflossen, darunter der Buchgraben und der Solbach. Lülsfeld wurde im 16. Jahrhundert als Dorf der Herrschaft Wiesentheid gegründet und wurde 1806 durch Bayern mediatisiert. 1810 wurde es dem Großherzogtum Würzburg überlassen, kehrte 1814 an Bayern zurück und wurde 1818 zur politischen Gemeinde. 1978 wurde die Gemeinde Schallfeld eingegliedert. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen und hat vier Gemeindeteile. Lülsfeld ist bekannt für die Gedenktafel vor dem Rathaus, die die jüdischen Einwohner des Ortes erinnert, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Das ehemalige Kloster Maria-Schnee, in dem seit 1886 Ordensschwestern lebten, wurde 2015 aufgegeben und als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt. Die Anlage ist heute in den Händen der Gemeinschaft „Go&Change“. Die Gemeinde hat eine kleine Wirtschaft mit Handwerksbetrieben und die Unterfränkische Überlandzentrale als größten Arbeitgeber.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Schweinfurt
- Seehöhe
- 252 m
- Website
- https://www.luelsfeld.de/
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