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Evangelische Kirche
Kirche im unterfränkischen Brünnau
Die Evangelische Kirche in Brünnau ist die Pfarrkirche der Gemeinde und steht im Dorf inmitten der Kreisstraße KT 40. Sie gehört zum Dekanat Castell und ist ein Baudenkmal. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert errichtet, nachdem bereits eine kleine Kapelle existierte. Die Dorfherrschaft über Brünnau hatte das Kloster Münsterschwarzach bis ins 19. Jahrhundert. Die Kirche wurde 1979 umfassend renoviert und ist seit 1987 eine Filiale von Bimbach. Die Kirche ist ein schlichter Saalbau mit einem einfachen Chor, der an das Langhaus angebaut ist. Der Dachreiter aus Holz zwischen Chor und Langhaus ist charakteristisch. Das Langhaus hat ein Satteldach, und hohe Rechteckfenster sorgen für die Belichtung. Der Eingang befindet sich seit der letzten Renovierung auf der Westseite. Die Ausstattung umfasst eine Taufschale aus Zinn aus dem Jahr 1672, eine Kanzel mit Baldachin und eine barocke Orgel aus dem Jahr 1705. Im Chor steht ein Altar mit der Darstellung der Auferstehung Christi und ein Ölbild des heiligen Michael. Die Kirche bietet einen Blick auf das Dorf und die umliegende Landschaft. Die Ausstattung umfasst auch eine Bibel von Johann Michael Dilherr aus dem 17. Jahrhundert, die 16 Gulden kostete. Die Archäologischen Funde im Boden sind als Bodendenkmal eingestuft. Die Kirche ist ein wichtiger Teil der lokalen Geschichte und dient als Gotteshaus für die Gemeinde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Prichsenstadt
- Adresse
- Brünnau 19
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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