📷 Bild: Wikimedia Commons
Kurfürstliches Schloss
Schloss in Bonn
Das Kurfürstliche Schloss in Bonn steht im Zentrum der Stadt und war bis 1794 die Residenz der Kölner Kurfürsten. Es ist mit dem Bonner Hofgarten verbunden, einem weitläufigen Park südlich des Schlosses. Das Gebäude dient heute als Hauptgebäude der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität und ist gemeinsam mit dem Hofgarten als Baudenkmal geschützt. Das Schloss wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt 1944 durch einen Bombenangriff. Die Wiederaufbauarbeiten folgten bis 1951. Die Architektur orientiert sich an der Herrerianismo-Ästhetik, mit einem strengen, wenig gegliederten Baukörper. Der Hofgartenflügel und die Schlosskirche wurden nach dem Brand 1777 und 1794 wiederhergestellt. Das Koblenzer Tor, ein barocker Torbau, verbindet die Stadt mit Koblenz und war bis in die 1960er Jahre ein Verkehrsknotenpunkt. Im Schloss finden Veranstaltungen statt, darunter die Absolventenfeier im Juli und die Internationalen Stummfilmtage im August mit über 20.000 Besuchern. Die Schlosskirche, im Südostturm untergebracht, dient heute der evangelischen Universitätsgemeinde. Die Orgel wurde 2012 neu gebaut, und die Glocken der Kirche erinnern an die Zerstörung des Schlosses 1944.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Bonn
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Enrico Zuccalli
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
- Seehöhe
- 61 m
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