📷 Bild: Wikimedia Commons
Kalvarienbergkapelle
Kirchengebäude in Gmünd in Kärnten
Die Kalvarienbergkapelle in Gmünd steht auf einem Hügel über der Malta und ist gemeinsam mit der Lodron’schen Gruft ein sehenswertes Ensemble. Sie wurde 1629 von den Raitenauern gestiftet und im ersten Halbjahr des 17. Jahrhunderts von Anton Durregger erbaut. Die Giebelfront zeigt zwei Türmchen und ein Renaissanceportal, während die Seitenwände bis auf das Gesimsband ungegliedert sind. Im Inneren gliedert sich der Bau in einen rechteckigen Saal und einen eingezogenen quadratischen Chor mit Kreuzgratgewölbe. Die Kapelle beherbergt einen Hochaltar aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Roll- und Bandwerk sowie ein Hauptbild der Kreuzigung in niederländischer Manierismus-Tradition. Ein Chorgitter mit dem Wappenlöwen der Familie Lodron trennt den Altarraum vom Langhaus. Die Gruft der Grafen Lodron, die hinter der Kapelle liegt, wurde 1840 errichtet und besitzt einen tonnengewölbten Raum mit 13 Grabnischen. Von der Altweiberkapelle führen acht Kreuzwegstationen zur Kalvarienbergkapelle, deren Bilder 1966 von Peter Brandstätter neu gemalt wurden. Die Kapelle und die Gruft sind Teil der Landschaft über der Malta und bieten einen Eindruck der regionalen Architektur und Geschichte. Die Umgebung umfasst den Hügel und die nähere Gegend von Gmünd.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle, Kirchengebäude
- Ort
- Gmünd in Kärnten
- Adresse
- Schloßbichl
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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