Burg Gmünd

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Burg Gmünd

Burg in Österreich

Die Burg Gmünd ist eine Ruine einer spätmittelalterlichen Höhenburg, die sich im Liesertal auf einem Geländesporn oberhalb von Gmünd in Kärnten befindet. Sie liegt nördlich der Stadt und ist über westliche und östliche Wege sowie einen unbefestigten Fahrweg erreichbar. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert errichtet, als Gmünd zur Stadt erhoben wurde. Die Burg war ursprünglich ein fünfgeschoßiger Wohnturm mit Bergfried, der in die Stadtmauer eingebunden war. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutender Sitz der Stadtherrschaft. Sie wurde mehrfach erweitert und ausgebaut, unter anderem durch den Erzbischof Leonhard von Keutschach und den Kaiser Ferdinand I. Im 16. Jahrhundert verlor sie an Bedeutung, als das Stadtschloss gebaut wurde. 1886 brannte die Burg nieder und wurde zur Ruine. Seit 1971 wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt, und 1987 wurde sie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute ist die Burg ein kulturelles Zentrum. Im Turm gibt es einen Aussichtspunkt, und es finden Führungen statt. Das Burgrestaurant mit Terrasse ist seit 1992 in Betrieb. Das Burgtheater Gmünd veranstaltet seit 1979 jährlich Sommertheater. Die Räume werden auch für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen genutzt. Die Sage der drei Landsknechte mit den Würfelfeldern am Zwingertor bleibt ein faszinierender Teil der Burggeschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Gmünd in Kärnten
Adresse
Burgwiese 1
Erbaut
1252
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Burg Gmünd (CC0-1.0)

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