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Karner von Gmünd in Kärnten
Denkmalgeschütztes Objekt in Gmünd in Kärnten (61778)
Der Karner von Gmünd in Kärnten ist ein romanischer Rundbau mit zwei Geschossen, der nordöstlich der Pfarrkirche steht. Er wurde im zweiten Halbjahr des 12. Jahrhunderts errichtet und wurde erstmals 1376 urkundlich erwähnt. Im Obergeschoß befand sich eine Michaelskapelle, deren Raumform ein unregelmäßiger siebeneckiger Sterngratbau ist. Der skulptierte Schlussstein zeigt das Christuslamm. Die Michaelskapelle besitzt Fresken, die um 1370 entstanden und oberitalienisch-friaulischen Einflüssen folgen. Sie zeigen verschiedene religiöse Szenen, darunter Christus als Pantokrator mit der Jahreszahl 1370, die Verkündigung und Vermählung Mariae sowie weitere Heiligen und Stifter. Die Ostwand und die Stichkappen sind mit verschiedenen Bildnissen und Szenen bemalt, darunter eine Kreuzigungsgruppe und die heilige Barbara. Die Fresken sind in schlechtem Zustand und zeigen ein Weltgericht und eine Schutzmantelmadonna. Die Michaelskapelle ist ein Raum mit einer siebeneckigen Form und einem tiefen Sterngratgewölbe. Die Wände und Stichkappen sind mit Fresken verziert, die verschiedene religiöse Themen darstellen. Die Ostwand und die nordöstliche Stichkappe zeigen spezifische Szenen, während die untere Zone mit Apostelkreuzen und einem gemalten Vorhang geschmückt ist. Das Beinhaus unter der Kapelle wurde um 1400 bemalt und ist ebenfalls mit Fresken versehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Beinhaus
- Ort
- Gmünd in Kärnten
- Adresse
- Kirchgasse
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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