📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Marien-Dom
Kathedralkirche, Kirchengebäude in Hamburg
Der St. Marien-Dom in Hamburg-Mitte ist eine neuromanische Kathedralkirche des römisch-katholischen Erzbistums Hamburg. Der Bau entstand 1889 bis 1893 und steht im Stadtteil St. Georg an der Am Mariendom. Er ist der erste katholische Kirchenneubau in der Stadt seit der Reformation und wurde 1995 zur Kathedralkirche ernannt. Die Kirche wurde 2009 in die Denkmalliste Hamburg-Mitte eingetragen. Der Dom ist ein bedeutendes kulturelles Zentrum für die katholische Gemeinde im Norden. Die Kirche wurde 2007 bis 2008 umfassend renoviert und modernisiert, wobei die Altarweihe am 23. November 2008 den Neubeginn markierte. Die Renovierung umfasste die Sanierung der Ausstattung, die Erneuerung der Technik und die Erweiterung der Sakristei. Die Kirche ist ein Ort der Gottesdienste, der Liturgie und der künstlerischen Gestaltung. Im Inneren des Domes dominieren weiß behandelte Wände und klassische Proportionen. Die Apsis zeigt ein Mosaik der Mayer’schen Hofkunstanstalt, das die Aufnahme Mariens darstellt. Die Kirchenfenster zeigen Szenen aus dem Leben Jesajas. Im Altarraum befindet sich ein neoromanisches Altarkreuz und ein Taufstein. Die Orgel wurde 2008 modernisiert und hat nun 65 Register. Die Glocken wurden nach Kriegszeiten wiederhergestellt und befinden sich in den Türmen. Die Sakristei wurde erweitert, und die Krypta unter der Kirche wurde saniert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kathedrale
- Ort
- Hamburg-Mitte
- Adresse
- Am Mariendom 1
- Erbaut
- 1893
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Arnold Güldenpfennig
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hamburg
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