📷 Bild: Akifsahin · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Centrum-Moschee Hamburg
Moschee im Hamburger Stadtteil St. Georg
Die Centrum-Moschee Hamburg, türkisch Merkez Camii, ist die Moschee des Moscheevereins „Islamische Gemeinde Hamburg - Centrum-Moschee e.V.“, der 1977 in St. Georg gegründet wurde. Sie ist Mitglied des Bündnisses der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland und der Schura Hamburg. Die Moschee liegt im Hamburger Stadtteil St. Georg und wurde 1990 mit einem Neubau erweitert, der Kuppel und Minarette besitzt. Die Grundsteinlegung erfolgte 1992, zu der auch der damalige türkische Ministerpräsident Necmettin Erbakan kam. Die Moschee war 2006 in die öffentliche Diskussion geraten, als gewaltverherrlichende und antijüdische Kinderfilme im Buchladen der Moschee verkauft wurden. Der Verfassungsschutz warnte vor antisemitischen Inhalten, und der Verantwortliche wurde entlassen. Später verlor die Moschee jedoch den Beobachtungsstatus, da sich die Gemeinde angeblich von extremistischen Strukturen abkoppelte. Der Lindenbazar, ein von der Moschee betriebenes Geschäft, fördert die Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und wurde 2007 mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Die Minarette der Moschee wurden 2009 von Boran Burchhardt in einem neuen Muster aus grünen und weißen Sechsecken angemalt. Das Projekt war transportabel und sorgte weltweit für Aufmerksamkeit. Die nordelbische Bischofin Maria Jepsen unterstützte das Projekt nach dem täglichen Muezzin-Ruf. Die Moschee ist ein markanter Teil der St. Georgschaft und ein Zentrum der islamischen Gemeinschaft in Hamburg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Moschee
- Ort
- Hamburg-Mitte
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