Ettenstatt

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Ettenstatt

Gemeinde in Bayern

Ettenstatt liegt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Bayern, in der Region Westmittelfranken. Der Ort befindet sich an der Nordkante der Weißenburger Alb, rund 8 km nordöstlich der Kreisstadt Weißenburg. Ettenstatt liegt im Tal des Felchbaches, der im Osten zum Steilabfall der Alb führt. Das Gemeindegebiet ist von einer hügeligen Offenlandschaft mit Wiesen und Feldern geprägt, im Osten finden sich Waldgebiete. Nördlich des Kernorts verläuft die Staatsstraße 2389, und südlich von Ettenstatt liegt das Naturschutzgebiet Märzenbecherwald. Ettenstatt wurde im Jahr 985 erstmals urkundlich erwähnt und war im 12. Jahrhundert Sitz eines Dekans. Die Pfarrkirche wurde 1480 erbaut und 1750 barock umgestaltet. Die politische Gemeinde entstand 1818. Im Zuge der Gebietsreform wurde 1973 die Gemeinde Reuth unter Neuhaus eingegliedert, und 1978 kam Hundsdorf mit seinen Gemeindeteilen hinzu. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ellingen und hat seit 1986 eine Partnerschaft mit der slowenischen Ortschaft Razvanje. Ettenstatt ist bekannt für das Naturschutzgebiet Märzenbecherwald, das Teil eines Laubhochwaldes ist und eine touristische Attraktion war. Die Steinerne Rinne bei Rohrbach und die Burgruine Neuhaus sind weitere Sehenswürdigkeiten. Der historische Ortskern steht unter Ensembleschutz. Die Gemeinde besitzt zwei evangelische Kirchen und eine Bücherei. Philipp Ernst Spieß, ein deutscher Historiker und Archivar, ist eine bedeutende Persönlichkeit aus der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Seehöhe
440 m
Quellen:Ettenstatt (CC0-1.0)

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