📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Wörth
Schloss in Deutschland
Das Schloss Wörth stand am linken Mainufer im südlichen Ortsende von Wörth am Main. Es lag im Landkreis Miltenberg in Bayern und war durch Mauer, Vorburg und Graben von der Altstadt getrennt. Die ehemalige Burg wurde im 13. Jahrhundert als Lehen des Mainzer Erzbischofs an die Familie von Breuberg verliehen. Im 16. Jahrhundert wurde es von Erzbischof Albrecht von Brandenburg an Wolf von Mörle verpfändet, der es in spätgotischem Stil restaurierte. Im 17. Jahrhundert erreichte das Schloss unter Reichsgraf Adam Philipp XI. von Cronberg seine Blütezeit als Renaissanceanlage. Das Schloss war bis ins 18. Jahrhundert als Residenz und Verwaltungszentrum genutzt worden. Nach einem schweren Hochwasser 1682 wurde es 1799 an Johann Michael Ostner verkauft, der es 1843 zum Verkauf oder Abbruch versteigerte. Die Fabrikierung und Zerstörung begann im 19. Jahrhundert, wobei der Bergfried erhalten blieb. Die restlichen Gebäude wurden abgerissen, und das Areal wurde später von Industrie- und später von Wohngebäuden übernommen. Heute sind nur der Bergfried und Teile der alten Ringmauer erhalten. Der ehemalige Schlosshof und Garten sind von modernen Gebäuden überbaut. Seit 2024 entsteht auf dem Gelände ein neues Wohnquartier, wobei archäologische Untersuchungen die Spuren des Schlosses erfassen. Die Reste des Schlosses sind Teil der städtischen Landschaft und erinnern an die Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Wörth am Main
- Adresse
- Landstraße 23 a
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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