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Ingersleben
Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt, Deutschland; seit 2010 Teil von Flechtingen
Ingersleben ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt und gehört zur Verbandsgemeinde Flechtingen. Sie liegt im nordwestlichen Teil der Magdeburger Börde und grenzt an Niedersachsen. Das Dorf war bis 1990 Sitz des einzigen Endlagers für radioaktive Abfälle in Deutschland, dem ERAM in Morsleben. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Alleringersleben, Eimersleben, Morsleben und Ostingersleben. Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung, da sie bereits 1111 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Mittelalter gehörte sie verschiedenen Adelsfamilien, unter anderem den Grafen von Grieben. Im 18. Jahrhundert traf die Gemeinde eine verheerende Feuersbrunst, die Teile des Dorfes zerstörte. 2010 fusionierten die vier Ortsteile zur neuen Gemeinde Ingersleben, die zur Verbandsgemeinde Flechtingen gehört. Ingersleben ist von der Bundesstraße 1 durchzogen, die Braunschweig mit Magdeburg verbindet. Die Anschlussstelle Alleringersleben (64) führt direkt zur Autobahn 2. Die Bahnstrecke Marienborn–Beendorf verlief durch Morsleben, ein Ortsteil der Gemeinde. Der nächstgelegene Bahnhof ist Marienborn an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, die historische und kulturelle Spuren hinterlassen haben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Verbandsgemeinde Flechtingen
- Seehöhe
- 114 m
In der Nähe
- Alleringersleben0 m
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