📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Durchelenburg
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Durchelenburg liegt auf einem Felssporn des Schlossberges zwischen Schrammlhof und Türklmühle in Laaber. Er ist ein abgegangenes Spornburg aus dem 11. Jahrhundert, das heute als Bodendenkmal geschützt ist. Die Burg war einst ein wichtiger Punkt auf einer Altstraße durch das Labertal, die später durch die Königsstraße ersetzt wurde. Die Anlage ist durch steile Hänge und Felsen umgeben, wobei die östliche Seite durch einen Halsgraben gesichert war. Die Burgstelle wurde im 11. Jahrhundert errichtet und war bis ins 13. Jahrhundert in Nutzung. Sie gehörte dem Geschlecht der Durchelenburger, das in verschiedenen Dokumenten erwähnt wird. Die Burg wurde im Jahr 1205 erstmals als Castrum Durchelnburg genannt und war Teil eines Friedensvertrags. Sie wurde nach dem Konflikt nur noch zweimal erwähnt und wurde im 13. Jahrhundert aufgegeben. Die Anlage war für die Kontrolle der Altstraße durch das Labertal von Bedeutung. Die Burgstelle ist auf einem 420 m ü. NN hohen Bergsporn gelegen und wird durch drei Seiten von steilen Hängen und Felsen geschützt. Der Turmhügel, der den Zugang sperrte, war etwa 15 × 15 Meter groß und hatte Mörtelreste. Der Kernburgbereich lag westlich davon und war durch natürliche Hänge geschützt. Ein Vorburgbereich könnte östlich des Halsgrabens gelegen haben, wobei die genaue Funktion dieser Bereiche nicht vollständig geklärt ist. Die Burgstelle ist über einen nicht markierten Waldweg erreichbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Laaber
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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