Reformationsdenkmal

📷 Bild: Wikimedia Commons

Kanton Genf

Reformationsdenkmal

Denkmal in Genf, Schweiz

Das Reformationsdenkmal in Genf ist ein monumentales Kunstwerk, das die internationale Ausstrahlung der Genfer Reformation veranschaulicht. Es liegt im Parc des Bastions, direkt neben dem Hauptgebäude der Universität Genf. Die Skulpturenwand besteht aus Steinen aus den Steinbrüchen von Pouillenay im Burgund und ist über eine Treppe aus Mont-Blanc-Granit zugänglich, deren Seitenmauern die Namen „Luther“ und „Zwingli“ tragen. Das Denkmal wurde 1909 initiiert und 1917 eingeweiht. Es entstand aus einem Wettbewerb mit 70 Teilnehmern und wurde von vier Schweizer Architekten sowie zwei französischen Bildhauern gestaltet. In der Mitte stehen vier Statuen von Farel, Calvin, Beza und Knox, umgeben von Reliefs und kleineren Statuen, die wichtige reformatorische Ereignisse und Persönlichkeiten darstellen. Die Skulpturenwand zeigt eine Vielzahl von Figuren und Ereignissen, darunter Gaspard de Coligny, Wilhelm von Nassau, Stephan Bocskai, Oliver Cromwell, Roger Williams und Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Jedes Relief ist mit einer kleineren Statue und einem thematischen Zusammenhang verbunden. Die Inschrift „POST TENEBRAS LUX“ verbindet das Denkmal mit dem Wappenspruch der reformierten Gemeinschaft. 2002 wurden drei weitere Namen hinzugefügt, darunter Marie Dentière, die erste Frau, die auf dem Denkmal erwähnt wird.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gedenkmauer
Ort
Genf
Architekt
Alphonse Laverrière

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