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Stadtresidenz Landshut
Schloss in Deutschland
Die Stadtresidenz Landshut ist ein Palastbau in der Altstadt von Landshut, errichtet von Herzog Ludwig X. zwischen 1536 und 1543. Die Schaufassade zur Altstadt wurde im 18. Jahrhundert klassizistisch umgestaltet. Die Anlage ist als Baudenkmal unter der Aktennummer D-2-61-000-64 in Landshut verzeichnet. Sie gilt als eines der frühesten Werke der Hochrenaissancearchitektur nördlich der Alpen und wird oft mit dem Palazzo del Te in Mantua verglichen. Die Residenz ist ein bedeutendes Beispiel für die italienische Renaissancearchitektur, das in Deutschland errichtet wurde. Der Italienische Bau, errichtet ab 1537, umschließt mit dem Deutschen Bau einen Innenhof von 27 × 20 Meter. Giulio Romano oder ein Schüler von ihm soll den Bau geplant haben. Die Architektur weicht von antiken Vorbildern ab und zeigt Manieristische Elemente, die später in Italien verbreitet wurden. Die Residenz beherbergt prunkvolle Räume mit Stuckarbeiten und Fresken, die bis heute Touristen anziehen. Die Residenz umfasst mehrere Flügel und einen Innenhof, der die Beleuchtung und Belüftung der Räume sicherstellt. Die Schaufassade des Deutschen Baus wurde im 18. Jahrhundert umgestaltet, und die Birkenfeld-Zimmer wurden nach Pfalzgraf Wilhelm von Birkenfeld-Gelnhausen benannt. An der Ländgasse steht der ehemalige Marstall mit einer Überführung zur Residenz. Die Isarpromenade führt an einem Pavillon vorbei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, königlicher Palast
- Ort
- Landshut
- Adresse
- Altstadt 79, 84028 Landshut
- Erbaut
- 1536
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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