📷 Bild: Wikimedia Commons
Burghaus Gransau
Teil der Befestigungsanlage Neheims
Das Burghaus Gransau steht in Arnsberg und war Teil der Befestigungsanlage Neheims im Mittelalter. Es lag über dem Ruhrtal an der südwestlichen Längsseite der ehemaligen Burg und war im 15. und 16. Jahrhundert im Besitz der Erbdrosten von Fürstenberg-Neheim. Das Gebäude überlebte den großen Stadtbrand von 1807 und steht heute unter Denkmalschutz. Im Juni 2023 wurde es als Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe ausgezeichnet. Das Burghaus Gransau war im 17. Jahrhundert im Erdgeschoss errichtet und verputzt in Massivbauweise. Der Kern des Gebäudes stammt aus dem Hochmittelalter. Im 19. Jahrhundert wurde das Obergeschoss an der Hofseite um ein halbes Geschoss erweitert. Renovierungen fanden in den 1950er und 1980er Jahren statt, darunter die Verlegung des Satteldachs und die Neugedeckung des Daches des Burghofes. Bemerkenswert sind das Katzenkopfpflaster des Hofes und das schmiedeeiserne Hoftor. Der Burghof bildete im 17. Jahrhundert den geographischen Mittelpunkt der Stadt. Das Erdgeschoss und der Hof sind erhalten, während das Obergeschoss in Fachwerkbauweise aufgesetzt wurde. Die Verbindung zum Burghaus ist durch die Stadtmauer geprägt. Die Räume sind mit historischen Elementen wie dem Katzenkopfpflaster und dem schmiedeeisernen Hoftor ausgestattet. Ausblicken bietet sich auf das Ruhrtal und die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Arnsberg
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