📷 Bild: Wikimedia Commons
Fresekenhof
ehemaliges Burgmannenhaus in Arnsberg-Neheim
Der Fresekenhof ist ein ehemaliges Burgmannenhaus in Neheim, das ursprünglich im 14. Jahrhundert errichtet wurde und im 17. Jahrhundert neu aufgebaut wurde. Es stand ursprünglich auf der Stadtmauer von Neheim und sicherte das Westtor. Die Befestigungsanlagen wurden im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Grafschaft Arnsberg und der Grafschaft Mark verstärkt. Heute sind noch Teile der Stadtmauer im Gebäude erhalten. Der Fresekenhof war bis ins 16. Jahrhundert in Familienbesitz. 1633 wurde es von schwedisch-hessischen Truppen zerstört und 1688 von Ferdinand Lothar von Bönnighausen wieder aufgebaut. Später wurde es als Gerichtssitz, Witwensitz und Oberförsterei genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Flüchtlingswohnung und später als Museum. 1980 wurde es von der Stadt Arnsberg als Bürgerhaus erworben. Im Fresekenhof finden heute kleinere Empfänge und Trauungen statt. Das Kaminzimmer beherbergt den ehemaligen Kamin, einen steinernen Boden und ein altes Waschbecken. Im Treppenhaus hängt ein schwerer Kronleuchter. Die Schützenbruderschaft, der Jägerverein und andere lokale Vereine nutzen das Gebäude. Auf dem Hof wird jährlich das Vogelschießen zum Schützenfest veranstaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Arnsberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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