Burg Fürstenberg

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Burg Fürstenberg

Burgruine bei Ense-Höingen

Die Burg Fürstenberg ist eine Ruine einer Höhenburg über der Ruhr, gelegen auf dem Fürstenberg oberhalb von Höingen. Sie liegt im Nordosten der Gemeinde Ense im Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen. Die Anlage war Teil des Herzogtums Westfalen und stand strategisch an der Grenze zur Grafschaft Arnsberg. Die Hauptburg befand sich auf „Richters Köpfchen“, während die Vorburg weiter südlich auf dem Platz der heutigen Kapelle lag. Die Burg wurde erstmals 1295 erwähnt und war Gegenstand mehrerer militärischer Aktionen. 1303/04 wurde sie durch Graf Everd von der Mark zerstört, 1309 baute Erzbischof Heinrich sie wieder auf. 1311 zerstörte Graf Engelbert II. von der Mark die Burg erneut, und 1343/44 führten die Grafen von Arnsberg und von der Mark die endgültige Zerstörung durch. Die Familie von Fürstenberg blieb bis 1368 in der Region präsent und baute später die Burg Waterlappe. Die Anlage umfasst zwei Befestigungen: die Oldenburg, eine große Wallanlage mit der Kapelle, und Richters Köpfchen, eine kleinere Steinburg. Im Wald auf dem Fürstenberg sind mittelalterliche ringförmige Wälle zu erkennen, die als Bodendenkmäler geschützt sind. Die Kapelle auf der Bergspitze wurde 1429 erstmals bezeugt. Die Ruinen der Steinburg sind vereinzelte Reste, die noch heute sichtbar sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Ense
Erbaut
1295

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