Bodendenkmal in Erding, #D-1-7737-0266
Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des ehem. Königshofes und Hofmarksitzes Altenerding mit abgegangenem Hofmarkschloss, Vorgängersiedlung der mittelalterlichen Stadt Erding.
Das Schloss Altenerding war ein Hofmarkschloss in Altenerding, einem Stadtteil von Erding im Landkreis Erding. Es stand an einer Flusskurve der Sempt und gehörte zum Pfleggericht Erding. Der Ort war im 7. Jahrhundert von bairischen Herzögen gegründet worden und wurde 788 als karolingischer Königshof urkundlich erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss abgebrannt und nicht wieder aufgebaut. Das Schloss war ein bedeutender Hofmarksitz, der im 15. Jahrhundert von den Grafen von Haag erworben wurde und 1554 an Johann Jakob Fugger verkauft wurde. 1673 erwarb Adam Freiherr von Puech die Hofmark, wobei die Steine des Schlosses für das Kapuzinerkloster Erding genutzt wurden. Die Hofmark war bis 1848 ein Gerichtsbezirk und hatte eine wichtige Rolle in der regionalen Geschichte. Im Denkmalschutz ist das ehemalige Schloss und der Königshof als Bodendenkmal eingetragen. Die Fläche umfasst mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde, die den ehemaligen Hofmarksitz und Königshof darstellen. Die Region um Altenerding ist Teil der historischen Entwicklung der Stadt Erding und bietet Einblicke in die mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte des Raums.
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- Art
- Siedlung, Schloss, Befund, Bodendenkmal
- Ort
- Erding
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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