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Griessenpass
Der Grießenpass ist ein Hochtal, das die Kitzbüheler Alpen von den Leoganger Steinbergen trennt. Er liegt an der Grenze zwischen den Gemeinden Hochfilzen in Tirol und Leogang in Salzburg, wobei die Straße auf Salzburger Seite ihren höchsten Punkt bei 975 Metern erreicht. Im Talgrund befinden sich der Grießensee und das Grießener Moor, die Namensgeber für die umliegenden Orte waren. Der Pass diente seit dem Wiener Kongress als wichtige innerösterreichische Verbindung zwischen Tirol und den nordöstlichen Bundesländern. Heute führen die Salzburg-Tiroler-Bahn, die Hochkönig Straße B 164 und ein Radwanderweg über den Sattel. Historisch war der Weg stark befestigt, da er lange eine Grenze zwischen Salzburg und Tirol bildete, und diente im 17. und 18. Jahrhundert als Umgehungsroute für Handelsbeschränkungen. Vor Ort prägen der Grießensee und das Moor das Landschaftsbild, während die Passhöhe mit einem Schild die falsche Höhenangabe von 1000 Metern anzeigt. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen ein, und die historische Bedeutung des Passes wird durch die Reste ehemaliger Befestigungen spürbar.
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