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St. Johannis Luckenwalde
Kirchengebäude im Landkreis Teltow-Fläming, Land Brandenburg
Die evangelische Kirche St. Johannis in Luckenwalde ist ein spätgotisches Kirchengebäude, das denkmalgeschützt ist. Sie liegt in der Kreisstadt Teltow-Fläming im Land Brandenburg und gehört zur Kirchengemeinde Zossen-Fläming. Die Kirche entstand im 12. Jahrhundert, wurde im 15. Jahrhundert zu einer Hallenkirche umgebaut und erhielt im 19. Jahrhundert eine westliche Erweiterung. Die Fassade und das Dach wurden 2007–2009 saniert, um Schäden durch Nässe zu beheben. Die Kirche besitzt Wand- und Deckenmalereien, die 1901 entdeckt wurden. Sie zeigen religiöse Szenen wie die Darstellung des Sebastian, Katharina und den Stammbaum Jesu. Im Innenraum stehen Holzfiguren aus dem 16. Jahrhundert, darunter Johannes der Täufer und Maria mit Jesus. Die Orgel wurde 1966 installiert und 1996 überholt. Die Glasfenster stammen von Rudolf und Otto Linnemann. Das Triumphkreuz und das Ehrenmal für Kriegsopfer wurden 1964 von Hermann Lohrisch geschaffen. Der Marktturm steht neben der Kirche und dient als Glockenturm. Er wurde um 1484 errichtet und ist 38 Meter hoch. Die barocke Haube mit Uhren wurde 1730 aufgesetzt. Der Turm wurde 1995 saniert und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche und der Turm sind in der Umgebung der Stadt Luckenwalde zu finden, wo die Nuthe fließt und die Stadtgrenze früher lag.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Luckenwalde
- Adresse
- Markt 10, 14943 Luckenwalde
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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