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Luckenwalde
Stadt in Brandenburg
Luckenwalde ist die Kreisstadt des Landkreises Teltow-Fläming in Brandenburg und liegt etwa 50 Kilometer südlich von Berlin. Sie wird von Trebbin im Norden, Jüterbog im Süden, Baruth/Mark im Osten und Treuenbrietzen im Westen umgeben. Die Stadt befindet sich in einer Bucht des Baruther Urstromtals und ist durch die Brandenburger Eisrandlage geprägt. Die Weinberge westlich des Stadtzentrums sind eine Endmoräne aus der Weichseleiszeit, während die Nuthe durch meliorative Maßnahmen kanalisiert wurde. Luckenwalde war im Mittelalter eine Handelsstadt, die durch den Salztransport und die Brauerei bekannt wurde. Die erste urkundliche Erwähnung der Burganlage datiert auf 1216, und 1430 erhielt die Stadt Stadtrechte. Im 17. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung auf über 700 Einwohner, und im 18. Jahrhundert wurde die Stadt durch Kolonisten aus Sachsen und Thüringen erweitert. 1808 erhielt Luckenwalde durch die Städtereform komplette Stadtrechte. Die Stadt bietet Räume wie den Marktturm, den Park mit dem Röthegraben und die Weinberge westlich des Stadtzentrums. Die Umgebung umfasst den Naturpark Nuthe-Nieplitz, Waldgebiete und Wiesen, die als Lebensraum für Wildtiere dienen. Die historischen Gebäude und die Binnendünen, wie die auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Zinna, sind Teil der Landschaft. Die Nuthe fließt durch das Stadtgebiet und war im Mittelalter für den Schiffsverkehr wichtig.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kreisstadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Teltow-Fläming
- Seehöhe
- 48 m
- Website
- https://www.luckenwalde.de/
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