Bodendenkmal in Weng (Isar), #D-2-7340-0236
Untertägige frühneuzeitliche Befunde und Funde des abgegangenen Schlosses von Hörmannsdorf, zuvor mittelalterliche Burganlage.
Das Schloss Hörmannsdorf, auch Hermanstorf genannt, war ein abgegangenes Schloss in der Gemeinde Weng im Landkreis Landshut. Es lag 100 Meter südöstlich der Ortskirche St. Barbara in Hörmannsdorf und wurde als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7340-0236 geführt. Die Anlage umfasste mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich eines Burgstalles. Das Schloss wurde im 18. Jahrhundert als dreistöckiges Gebäude mit einem Turm beschrieben und war von einem Weihergraben umgeben. Eine hölzerne Brücke führte über den Graben zur Südseite. Die Hofmarken Weng, Hinzlbach und Hörmannsdorf gehörten im 15. Jahrhundert den Hörmannsdorfern. Im 19. Jahrhundert lebte hier Theodor von Hallberg-Broich, der 1862 auf dem Schloss verstarb. Die Anlage war ursprünglich ein Stammsitz der Familie Hörmannsdorf. Sie besaß Hofmarken in der Region und war bis um 1900 in der Region präsent. Das Schloss wurde schließlich abgebrochen, doch seine Spuren sind im Bodendenkmal erhalten. Die Umgebung umfasst den Weihergraben, Wirtschaftsgebäude und die Ortskirche St. Barbara.
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- Art
- Schloss, Bodendenkmal, Befund, Burgstall
- Ort
- Weng
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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