📷 Bild: Wikimedia Commons
Pantaleonstor
nicht erhaltenes Stadttor und Wehrturm in Köln
Das Pantaleonstor war ein Doppeltor der Kölner Stadtmauer und stand in der Altstadt-Süd, genauer gesagt in der Waisenhausgasse und Pantaleonswall. Es war ein Teil der Stadtbefestigung und wurde erstmals 1211 erwähnt. Das Tor war ursprünglich als Durchgang in die und aus die ummauerte Stadt gedacht und diente wie andere Stadttore der Sicherheit und der Bewegung der Bevölkerung. Das Tor war für den Verkehr und die Sicherheit wichtig, insbesondere während des Neusser Kriegs, als der Wächter 1475 für 16 Wochen 16 Mark Kerzengeld erhielt. Es wurde 1528 zugemauert, da es nur wenig genutzt wurde, und blieb bis 1842 nur als kleiner Eingang bestehen. 1844 wurde es wiedereröffnet, um die Eisenbahnlinie von Bonn durch das Tor zu führen, wodurch der erste Bahnhof Kölns entstand. Das Pantaleonstor war ein Teil der Kölner Stadtmauer und stand in der Altstadt-Süd. Es war ein Durchgang in die und aus die ummauerte Stadt und wurde 1528 zugemauert. Bis 1842 blieb ein kleiner Eingang erhalten, bis die Eisenbahnlinie 1844 durch das Tor führte. Das Tor wurde 1894 abgerissen, nachdem der Bahnhof stillgelegt worden war.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm, Stadttor
- Ort
- Altstadt-Süd
In der Nähe
- Fraterherren St. Michael, Köln (Weidenbach)155 m
- Bachtor137 m
- St. Pantaleon194 m
- Stadtmauer am Sachsenring303 m
- Ulrepforte305 m
- Griechenpforte428 m
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