Ulrepforte

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Ulrepforte

Stadttor der mittelalterlichen Stadtmauer von Köln

Die Ulrepforte ist ein mittelalterliches Stadttor in der Altstadt-Süd von Köln. Sie wurde im frühen 13. Jahrhundert als Teil der Stadtmauer errichtet und wurde erstmals 1245 urkundlich erwähnt. Das Tor war mit einer Breite von vier Metern das kleinste der landseitigen Stadttore und war vermutlich für den Verkehr weniger wichtig. Heute ist die Ulrepforte als Straßenbahnhaltestelle der Linien 15 und 16 bekannt. Die Ulrepforte war ein Doppelturmtor mit einem mehrgeschossigen Mittelbau und wurde um 1230 fertiggestellt. Sie wurde im 15. Jahrhundert durch eine Caponniere ergänzt, die später als Weinkeller genutzt wurde. Die Mühle an der Ulrepforte, die Kartäusermühle, entstand um das Jahr 1400 und wurde 1885/86 restauriert. Die Ulrepforte spielte auch eine Rolle in der Schlacht an der Ulrepforte 1268, bei der die Stadt Köln ihre Unabhängigkeit bewahrte. Vor der Ulrepforte verläuft die Straße Sachsenring, die Teil der Kölner Ringe ist. Die Mauer der Ulrepforte ist heute ein Teil der erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer. In der Nähe befinden sich zwei Wehrtürme, die heute von karnevalistischen Vereinen genutzt werden. Die Ulrepforte ist auch durch ein Denkmalrelief aus dem Jahr 1360 bekannt, das die Schlacht an der Ulrepforte erinnert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadttor
Ort
Altstadt-Süd
Erbaut
1300
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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