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Schloss Breill
Schloss in Deutschland
Schloss Breill liegt südlich der Bundesstraße 221 in der Feldgemarkung zwischen Geilenkirchen und Übach-Palenberg. Es gehört zum Stadtteil Hünshoven und stand ursprünglich auf einer Motte, die im 15./16. Jahrhundert durch ein Herrenhaus ersetzt wurde. Die Anlage wurde im 17. bis 19. Jahrhundert erweitert und verändert, bis sie im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört wurde. Seit 1983 ist sie als Baudenkmal unter Schutz. Die Geschichte von Breill reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1287 wurde das Geschlecht von Johann von Breill erwähnt, das den Besitz bis ins 19. Jahrhundert behielt. Die Familie ließ die Anlage stetig vergrößern und umbauen, darunter 1728 den Bau eines Wirtschaftshofs und 1754 die Umgestaltung des Herrenhauses. Nach dem Krieg blieb nur der Südflügel erhalten, während das restliche Herrenhaus 1950/1951 wiederaufgebaut wurde. Die Anlage besteht heute aus einem Schlosshof mit wiederaufgebautem Herrenhaus und einem Wirtschaftshof. Das Herrenhaus war ursprünglich aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, mit klassizistischen Elementen und einem Kamin aus der Spätrenaissance. Der Wirtschaftshof stammt aus dem Jahr 1728 und ist von einem Torbau mit Doppelwappen und Baujahr umgeben. Im Norden liegt ein formeller Garten mit einem Turm und einem Weiher, der auf der Stelle der ursprünglichen Burganlage steht.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Geilenkirchen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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