Haus Opheim
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Das Haus Opheim stand im Wurmtal, an der L 42, zwischen Schloss Leerodt und dem Ortsteil Kogenbroich in Geilenkirchen. Es lag im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen und war Teil der Landschaft um das Schloss Leerodt. Die Anlage war ursprünglich ein dreiflügeliges Gebäude aus dem 15. und 16. Jahrhundert, das von einem doppelten Grabensystem umgeben war. Die Familie von Opheim besaß das Gut bis 1606, als es an die von Leerodt verkauft wurde. Das Haus Opheim war ein bedeutendes Gut mit historischem Hintergrund. Dietrich von Opheim wurde 1429 und 1444 erwähnt, Arnold von Opheim 1477. Das Gut wurde 1520 von Arnold von Wachtendonk und 1563 von Jacob von der Heyden-Belderbusch besessen. Jacob war mit Anna von Horrich verheiratet, deren Mutter Christina von Wachtendonk war. Sein Sohn Wilhelm verkaufte das Gut 1606 an die von Leerodt. Heute ist das Haus Opheim nicht mehr vorhanden, aber die Geländestrukturen zeigen noch Spuren der einstigen Anlage. Das Grabensystem und die Lage der Gebäude können anhand der Geländebeschaffenheit erkannt werden. Die historische Bedeutung des Hauses ist durch die Verbindungen zu den Adelsfamilien und die langsame Entwicklung der Region spürbar. Die Umgebung umfasst das Schloss Leerodt und den Ortsteil Kogenbroich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Geilenkirchen
In der Nähe
- Schloss Leerodt634 m
- Kreis Heinsberg1.4 km
- Schloss Trips2.7 km
- Burg Randerath3.0 km
- Burg Geilenkirchen3.8 km
- Geilenkirchen3.9 km
QR-Code