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Schloss Leerodt

Schloss in Deutschland

Das Schloss Leerodt war ein Wasserschloss im Wurmtal und ist heute als Ruine zwischen Süggerath und Müllendorf an der L 42 in Geilenkirchen erhalten. Es stand ursprünglich im Besitz der Herren von Randerath und später der Herren von Heinsberg. Die Familie von Leerodt baute um 1578 die Wasserburg aus und errichtete 1616 die Vorburg. Das stattliche Herrenhaus wurde 1647 fertiggestellt und blieb bis zum Zweiten Weltkrieg bewohnt. Das Schloss war bis 1840 als Lehen der Familie von Leerodt bekannt, wobei die Witwe Therese den südlichen und östlichen Flügel niederlegte, um den Verfall zu verhindern. Nach dem Tod von Georg Robert Freiherr Schütz von Leerodt-Wrede 1953 ging der Besitz auf seinen Sohn Hans-Egon über. Die Ruine wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und ist seitdem als historisches Denkmal erhalten. Sanierungsmaßnahmen begannen im Jahr 2020. Die Anlage umfasste ursprünglich vier Flügel, von denen zwei bereits 1840 abgerissen wurden. Die Reste der Vorburg zeigen gotische Elemente und Blausteineinfassungen. Das Schloss war ein Beispiel der Niederländischen Renaissance und zählt zu den feinsten Profanbauten am Niederrhein. Die Ruine bietet einen Blick auf die Landschaft zwischen Rhein und Maas und ist Teil der historischen Landschaft Geilenkirchens.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Geilenkirchen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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