Stadtmauer Wismar
umschloss seit dem Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert die Altstadt von Wismar
Die Stadtmauer Wismar umschloss die Altstadt von Wismar im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Sie bestand aus einer einfachen Mauer mit Türmen, Toren und Pforten, die die Alt- und Neustadt umschlossen. Die Mauer wurde ständig ausgebaut und umfasste bis 1475 28 Türme und Stadttore. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde eine Landwehr um die Stadt errichtet. Die Mauer war nicht begehbar und wurde durch 36 Wiekhäuser und eine Zugbrücke vor Erstürmungen geschützt. Die Stadtmauer war Teil der Verteidigungsanlagen, die ab 1522 bis 1619 umfangreiche Festungsbaumaßnahmen umfassten. Ein Beispiel ist das von Alexander Borri geplante Werk auf dem Weberkamp, das von den Schweden fortgeführt und 1648 übernommen wurde. Die Mauer wurde 1869 bis 1905 schrittweise abgerissen, um die Stadtentwicklung zu verbessern. Dabei entstanden Straßen wie die Dr.-Leber-Straße und die Dahlmannstraße, die heute Teil der Altstadt sind. Von der ursprünglichen Mauer sind heute nur Reste erhalten, wie der gotische Wasserturm und die Rekonstruktion im Stadtpark. Zudem existieren Bauten aus der Festungszeit, wie das Alte Zeughaus und das schwedische Arsenal. Einige Straßen und Plätze tragen Namen, die auf die Mauer oder ihre Pforten zurückgehen, wie die Wallstraße oder der Katersteig. Die Mauer hat somit einen bleibenden Einfluss auf das Stadtbild von Wismar.
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- Art
- Stadtmauer
- Ort
- Wismar
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