Slovenské Nové Mesto

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Košický krajBezirk Košický kraj

Slovenské Nové Mesto

Gemeinde in der Slowakei

Slovenské Nové Mesto ist ein kleiner Ort mit etwa 1000 Einwohnern in der südöstlichen Slowakei, an der Grenze zu Ungarn. Die Gemeinde liegt im Ostslowakischen Tiefland, unterhalb des Zemplínske vrchy-Gebirges. Sie wird vom Flüsschen Roňava von der ungarischen Stadt Sátoraljaújhely getrennt. Der Ort besitzt einen Straßen- und Eisenbahngrenzübergang zwischen Slowakei und Ungarn. Im Süden grenzt das slowakische Teil des berühmten Tokajer-Weingebietes an. Der Ort war bis 1920 Teil der ungarischen Stadt Sátoraljaújhely. Nach dem Friedensvertrag von Trianon fiel der Stadtteil an die Tschechoslowakei, da der Bahnhof auf der einzigen Eisenbahnverbindung zwischen Košice und Mukatschewo lag. Zwischen 1938 und 1945 wurde der Ort erneut kurzzeitig an Ungarn vergeben. Das Tokajer-Weingebiet, das hier erzeugt wird, war bereits im 13. Jahrhundert bekannt und wurde 1913 durch ein besonderes Gesetz geschützt. Der Ort hat Weinkeller in Tuff und Sandstein, die bis zu 300 Meter lang sind. Die Gemeinde liegt am Südrand des slowakischen Teils des Weingebietes. Die Umgebung umfasst das Zemplínske vrchy-Gebirge und das Flüsschen Roňava. Der Ort verfügt über einen Grenzübergang und ist von der Eisenbahnverbindung zwischen Košice und Mukatschewo abhängig. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Grenzziehung und dem Vertrag von Trianon verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Grenzstadt, Gemeinde in der Slowakei, durch eine Grenze geteilte Stadt
Ort
Okres Trebišov
Erbaut
1918
Seehöhe
102 m

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