📷 Bild: Wikimedia Commons
Stiftung Sammlung E.G. Bührle
Kunstsammlung in Zürich (Schweiz)
Die Stiftung Sammlung E. G. Bührle verwahrt eine bedeutende Kunstsammlung, die der Schweizer Waffenproduzent Emil Georg Bührle im 20. Jahrhundert zusammenstellte. Die Werke sind seit 2021 im Kunsthaus Zürich ausgestellt, in einem Erweiterungsbau von David Chipperfield. Die Sammlung umfasst Gemälde von Impressionisten wie Renoir, Degas und Manet sowie Werke von Kubisten und Fauves. Zudem sind Altmeistergemälde und spätmittelalterliche Skulpturen enthalten. Die Sammlung entstand über mehrere Jahrzehnte, wobei Bührle ab 1934 intensiv künstlerische Werke erwarb. Die Stiftung wurde 1960 gegründet, nachdem Emil Bührle 1956 verstorben war. Sein Nachlass umfasste etwa 633 ausländische Kunstwerke, die an die Familie und die Stiftung aufgeteilt wurden. Die Stiftung erhielt 225 Werke, davon 198 als unveräusserlich. Die Sammlung umfasst Werke wie Degas’ Madame Camus am Klavier, Renoirs Porträt von Irène Cahen d’Anvers und Picasso’s Jahrmarkt. Die Werke sind in verschiedenen Räumen des Kunsthauses Zürich präsentiert, wobei die Ausstellung in einem neu errichteten Erweiterungsbau stattfindet. Die Sammlung umfasst auch Werke von Künstlern wie Giambattista Tiepolo und Canaletto.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kunstmuseum, Gedächtnisinstitution
- Ort
- Zürich
- Adresse
- Zollikerstrasse 172
- Erbaut
- 1960
- Architekt
- Karl Moser
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
- Website
- https://www.buehrle.ch
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